Am schnellsten kannst du die Router-IP-Adresse herausfinden, indem du unter Windows die Eingabeaufforderung öffnest und ipconfig eintippst: Der Wert hinter „Standardgateway“ ist die gesuchte Adresse. Üblich sind 192.168.178.1 (FritzBox), 192.168.2.1 (Speedport) und 192.168.0.1 (Vodafone Station, TP-Link). Diese Zahlenfolge tippst du in die Adresszeile des Browsers, dann meldest du dich mit dem Gerätepasswort vom Aufkleber an.
Welche Adresse du suchst — und welche nicht
Gesucht ist die interne Adresse des Routers im Heimnetz, das sogenannte Standardgateway — also der Ausgang, über den dein Rechner alles verschickt, was nicht im eigenen Netz liegt. Sie beginnt fast immer mit 192.168., seltener mit 10.0.. Nicht gemeint ist deine öffentliche IP-Adresse, die der Provider dem Anschluss zuweist: Über die kommst du von zu Hause nicht in die Konfigurationsoberfläche.
Ab Werk vergibt jeder Hersteller feste Adressen. Diese Tabelle deckt die Geräte ab, die in deutschen Haushalten am häufigsten stehen (Stand: Juli 2026):
| Router | Standard-IP | Adresse per Name |
|---|---|---|
| AVM FritzBox (7590, 7530, 6660 …) | 192.168.178.1 | fritz.box · Notfall-IP 169.254.1.1 |
| Telekom Speedport (Smart 3 / Smart 4) | 192.168.2.1 | speedport.ip |
| Vodafone Station (Kabel) | 192.168.0.1 | kabel.box |
| TP-Link (Archer & Co.) | 192.168.0.1 oder 192.168.1.1 | tplinkwifi.net |
| Netgear, Asus, Linksys u. a. | meist 192.168.1.1 | — |
Steht dein Modell nicht in der Liste, oder hat jemand die Adresse im Router umgestellt, ermittelst du sie in unter einer Minute selbst.
Router-IP-Adresse herausfinden unter Windows 11
Der kürzeste Weg führt über die Eingabeaufforderung. Die Schritte gelten für Windows 11 (aktueller Stand: Version 25H2, Juli 2026) und unverändert auch für Windows 10:
- Drücke Windows + R, tippe
cmdein und bestätige mit Enter. - Gib im schwarzen Fenster
ipconfigein und drücke Enter. - Suche den Block deines aktiven Adapters — „WLAN-Adapter WLAN“ bei Funk, „Ethernet-Adapter Ethernet“ am Kabel. Werden mehrere Adapter angezeigt, ist der richtige der, bei dem überhaupt Adressen stehen.
- Lies den Wert hinter Standardgateway ab. Das ist die IP-Adresse deines Routers.
Ohne Kommandozeile geht es genauso: Windows + I öffnet die Einstellungen, dann Netzwerk und Internet → aktive Verbindung → Eigenschaften. Unter „IPv4-Standardgateway“ steht dieselbe Adresse. Wer lieber PowerShell nutzt, bekommt sie mit Get-NetIPConfiguration im Feld IPv4DefaultGateway ausgegeben — praktisch, wenn mehrere Netzwerkkarten aktiv sind, weil die Ausgabe deutlich kürzer ausfällt als bei ipconfig.
Router-IP am Smartphone, Mac und Linux ablesen
Kein PC in Reichweite? Jedes Gerät im WLAN kennt die Gateway-Adresse — sie steckt in den Details der aktiven Verbindung:
- iPhone/iPad: Einstellungen → WLAN, auf das kleine „i“ neben dem Netzwerknamen tippen. Die Adresse steht in der Zeile „Router“.
- Android: Einstellungen → WLAN (bei Samsung: Verbindungen → WLAN), das verbundene Netz antippen, dann die erweiterten bzw. IP-Einstellungen aufklappen. Der Wert heißt dort „Gateway“. Die Menübezeichnungen unterscheiden sich je nach Hersteller leicht.
- macOS: Systemeinstellungen → Netzwerk → aktive Verbindung → Details → Reiter TCP/IP, Zeile „Router“.
- Linux: im Terminal
ip routeeingeben; die Zeile beginnt mit default via, dahinter steht die Router-Adresse.
Ins Router-Menü einloggen — Schritt für Schritt
Wer die Adresse hat, ist praktisch drin:
- Öffne einen Browser und tippe die Adresse in die Adresszeile — nicht ins Suchfeld —, zum Beispiel
192.168.178.1, und drücke Enter. - Bei FritzBox, Speedport, Vodafone Station und TP-Link funktioniert stattdessen auch der Gerätename:
fritz.box,speedport.ip,kabel.boxodertplinkwifi.net. - Auf der Anmeldeseite das Gerätepasswort eingeben. Bei aktuellen Geräten steht es auf einem Aufkleber an der Unter- oder Rückseite, oft zusammen mit dem WLAN-Schlüssel. Ältere Modelle fragen zusätzlich nach einem Benutzernamen.
- Danach bist du in der Konfigurationsoberfläche und kannst WLAN-Name, Passwort, Gastnetz, Portfreigaben oder Kindersicherung einstellen.
Zwei Dinge direkt beim ersten Login erledigen: das voreingestellte Kennwort ändern, falls das noch nie passiert ist, und prüfen, ob die Fernverwaltung aus dem Internet wirklich gebraucht wird — meistens nicht. Und der selbstverständliche Rahmen: Das gilt für deinen eigenen Router. Fremde Geräte, Firmen- oder Schulnetze fasst du nicht ohne Erlaubnis des Betreibers an.
Wenn der Login nicht klappt
Bleibt die Seite weiß oder landest du bei einer Fehlermeldung, liegt es fast immer an einem dieser fünf Punkte:
- Falsches Netz: Das Gerät muss mit genau diesem Router verbunden sein — per WLAN oder Kabel. Über Mobilfunk ist die Oberfläche nicht erreichbar. Auch ein aktives VPN oder ein Gastnetz blockiert den Zugriff häufig; beides testweise abschalten.
- Adresse wurde zur Suchanfrage: Manche Browser schicken reine Zahlenfolgen an die Suchmaschine. Setze
http://davor, alsohttp://192.168.178.1. - Adresse geändert: Wurde im Router ein anderer IP-Bereich eingestellt, stimmt der Werkswert nicht mehr. Dann musst du die Router-IP-Adresse herausfinden wie oben beschrieben — die Werksliste hilft in dem Fall nicht weiter.
- FritzBox reagiert gar nicht: AVM-Geräte sind zusätzlich über die feste Notfall-IP 169.254.1.1 erreichbar. Dafür den Rechner direkt per Netzwerkkabel anschließen und im Browser
http://169.254.1.1aufrufen. - Passwort weg: Ohne Gerätepasswort kommst du nicht hinein. Ein Werksreset setzt es zurück, löscht aber die komplette Konfiguration inklusive WLAN-Name, Rufnummern und Portfreigaben. Sichere die Einstellungen vorher als Backup-Datei, sonst richtest du den Anschluss anschließend komplett neu ein.
Hintergrund: Warum das Standardgateway die Tür zum Router ist
Jedes Gerät im Heimnetz bekommt vom Router per DHCP eine private IP-Adresse. Damit finden sich Notebook, Drucker und Fernseher untereinander. Soll ein Datenpaket aber nach draußen, prüft dein Rechner nur eine Sache: Liegt das Ziel im eigenen Subnetz? Wenn nein, geht es an das Standardgateway — und das ist der Router. Er übernimmt und leitet weiter.
Genau deshalb ist die Gateway-Adresse zugleich die Adresse der Verwaltungsoberfläche: Das Gerät, das den Verkehr regelt, hält auch die Konfigurationsseite bereit. Wer diesen Zusammenhang aus privater IP-Adresse, Subnetzmaske und Gateway einmal verstanden hat, findet sich in jedem fremden Netz zurecht — in der Fachinformatiker-Prüfung ist er ohnehin ein Dauerbrenner.
Häufige Fragen
Wie finde ich die Router-IP unter Windows 11 heraus?
Windows + R drücken, cmd eingeben, im Fenster ipconfig eintippen und Enter drücken. Der Wert hinter „Standardgateway“ beim aktiven Adapter ist die IP-Adresse deines Routers.
Was ist die Standard-IP einer FritzBox?
Ab Werk erreichst du jede FritzBox unter 192.168.178.1 oder über den Namen fritz.box. Reagiert das Gerät nicht mehr, gibt es zusätzlich die feste Notfall-IP 169.254.1.1 — dafür den PC per Netzwerkkabel anschließen.
Ist die Router-IP dasselbe wie meine öffentliche IP-Adresse?
Nein. Die Router-IP ist die interne Adresse im Heimnetz, meist 192.168.x.x. Die öffentliche IP weist der Provider dem Anschluss zu; über sie kommst du nicht ins Router-Menü.
Warum komme ich nicht ins Router-Menü?
Meist ist das Gerät nicht mit diesem Router verbunden, ein VPN ist aktiv, die Adresse landete im Suchfeld statt in der Adresszeile, oder die IP wurde geändert. http:// davorsetzen und die Adresse per ipconfig neu ermitteln.
Wo finde ich das Passwort für den Router-Login?
Bei aktuellen Geräten steht das voreingestellte Gerätepasswort auf einem Aufkleber an der Unter- oder Rückseite des Routers. Ändere es nach dem ersten Login, falls das noch nicht geschehen ist.




